Wir heißen Sie herzlich willkommen im WPE – dem Westdeutschen Protonentherapiezentrum Essen
Auf dieser Seite finden Sie wichtige Informationen zu unseren Behandlungsmöglichkeiten für HNO-Tumore mit Hilfe der Protonentherapie (PT). Durch diese zielgenaue und dadurch behutsame Form der Strahlentherapie können wir eine Vielzahl an gut- und bösartigen HNO- bzw. Kopf-Hals-Tumoren behandeln. Zurzeit therapieren wir überwiegend fortgeschrittene Kopf-Hals-Tumoren, z.B. Nasopharynxkarzinome (Tumore im Nasenrachenraum), Karzinome der Nasennebenhöhlen, Ästhesioneuroblastome sowie Speicheldrüsenkarzinome. Die Behandlungsoptionen und der Verlauf der Therapie in unserem Zentrum richten sich dabei immer nach dem individuellen Krankheitsbild eines jeden Patienten.

Hirntumore

Das Gebäude des WPE auf dem Campus des Universitätsklinikums Essen

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unseres Case Managements beraten Sie gerne individuell zu allen Fragen und prüfen die Behandlung im WPE. Zudem helfen diese Ihnen bei der Zusammenstellung der notwendigen Unterlagen und leiten sie zur Überprüfung an einen Facharzt für Strahlentherapie unseres Zentrums weiter. Bitte kontaktieren Sie uns auch, falls der für Sie relevante HNO-Tumor hier nicht aufgeführt ist – wir prüfen jeden einzelnen Fall im Detail. Auch wenn eine Behandlung mit Protonen nicht die optimale Behandlungsform sein sollte, vermitteln wir gerne Ansprechpartner im Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ), an das das WPE angeschlossen ist.

Behandelbare Erkrankungen ausklappen

  • Adenoidzystisches Karzinom
  • Adenokarzinom
  • Ästhesioneuroblastom
  • Azinuszellkarzinom
  • Karzinome der Nasennebenhöhlen
  • Kraniofazialer Tumor
  • Maligner epithelialer Tumor
  • Myoepitheliales Karzinom
  • Nasopharynxkarzinom
  • Olfaktoriusneuroblastom
  • Plattenepithelkarzinom
  • Schleimhautmelanom
  • Speicheldrüsenkarzinom

Über das WPE
Das WPE zählt zu den führenden deutschen Einrichtungen zur Strahlentherapie mit Protonen und ist eines der fortschrittlichsten Protonentherapiezentren weltweit. Die Klinik für Partikeltherapie ist eine Klinik der Universitätsmedizin Essen und ist eingegliedert in das WTZ, eines der größten onkologischen Zentren Deutschlands, und arbeitet eng mit den anderen Kliniken des Universitätsklinikums Essens zusammen.

Die Funktionsweise der Protonentherapie ausklappen

Die Behandlung von HNO-Tumoren erfordert regelmäßig eine Strahlentherapie. Ziel ist es, mit Hilfe der ionisierenden Strahlen die DNA der Tumorzellen zu zerstören. Als Folge verkleinert sich der Tumor oder wird vom Körper komplett zurückgebildet.

Gegenüber anderen Behandlungsformen der Radioonkologie, beispielsweise der Bestrahlung mit Photonen oder Röntgen- bzw. Gammastrahlen, weist die Protonentherapie durch die physikalischen Eigenschaften der Protonen einen Vorteil auf: eine zielgenaue Steuerung des Strahls. Dies bedeutet, dass lediglich das Tumorgewebe die volle Strahlendosis erhält. Gesundes Gewebe vor dem Tumor erhält nur eine geringe Strahlenbelastung und durch die Möglichkeit, den Strahl abrupt anhalten zu können, wird wenige Millimeter hinter dem Tumor das Gewebe gar nicht mehr bestrahlt. Hierdurch können Nebenwirkungen oder langfristige Schäden an nicht betroffenen Organen oder Nerven im Vergleich zu anderen Strahlentherapien deutlich reduziert werden (bei HNO-Tumoren beispielsweise der Sehnerv oder die Ohrspeicheldrüse). Die Wirkung auf das Tumorgewebe und damit deren Zerstörung ist die gleiche.

Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Therapien ausklappen

Wichtigste therapeutische Maßnahmen bei der Behandlung von HNO-Tumoren sind Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie. Wie auch die Strahlentherapie mit Photonen wird die Protonentherapie nicht isoliert angewendet, sondern im Rahmen eines interdisziplinären Therapieplans. Diesen legen Vertreter aller relevanten Fachdisziplinen in sogenannten Tumorboards, für jeden einzelnen Patienten und die Erkrankung individuell fest.

Häufig erfolgt eine Strahlentherapie mit Protonen von HNO-Tumoren adjuvant, d.h. im Anschluss an eine Operation. Beispielsweise wenn bei einem Eingriff nicht das gesamte Tumorgewebe entfernt werden konnte, die Sicherheitsränder sehr knapp waren oder der Tumor bereits in Lymphknoten oder andere Organe gestreut hat. In Fällen, in denen ein Tumor aus medizinischen oder anderweitigen Gründen nicht operiert werden kann, kommt in bestimmten Fällen eine Bestrahlung in Kombination mit einer Chemotherapie zum Einsatz.

Abgestimmt auf Ihr persönliches Umfeld kann die Chemotherapie hierzu sowohl in Ihrem Krankenhaus bzw. Ihrer Praxis zu Hause als auch im Universitätsklinikum Essen realisiert werden.

Kann die Protonentherapie bei mir durchgeführt werden? ausklappen

In der Regel ist die Behandlung mit der Protonentherapie durchführbar, wenn Ihnen eine Empfehlung für eine Strahlentherapie von Ihrem behandelnden Facharzt oder Onkologen ausgestellt wurde. Da jedoch immer Ihr jeweiliges Krankheitsbild ausschlaggebend ist, prüfen unsere Radioonkologen Ihren persönlichen Fall bis ins letzte medizinische Detail.

Der Behandlungsablauf im WPE ausklappen

Jeder Patient und jeder Tumor ist anders, daher betreuen wir unsere Patienten immer individuell. Ihr Weg zu uns führt als Erstes über unser Case Management. Es ist die Schnittstelle zwischen Ihnen und unserem ärztlichen und therapeutischen Team. Nach der Anfrage durch Sie, Ihren Angehörigen oder Ihren Arzt steht Ihnen bis zum Behandlungsbeginn immer ein persönlicher Ansprechpartner aus dem Team des Case Managements zur Seite. Dieser unterstützt Sie auch bei der Zusammenstellung der notwendigen Unterlagen. Wenn diese vollständig vorliegen, folgt innerhalb von ein bis zwei Werktagen die Prüfung der Unterlagen durch einen Radioonkologen.

Sollte eine Protonentherapie für die Behandlung Ihres Tumors in Frage kommen, erfolgt zeitnah die Terminierung der weiteren Behandlungsschritte. Kurzfristig wird ein zweitägiger Vorstellungstermin mit Ihnen vereinbart, welcher ein persönliches Aufklärungsgespräch sowie die Erstellung eines CT und eines MRT für die individuelle Behandlungsplanung durch unsere Ärzte und Medizinphysiker umfasst. Die eigentliche sechs- bis achtwöchige Behandlung beginnt rund zwei bis drei Wochen später. Diese erfolgt ausschließlich ambulant an fünf Tagen pro Woche im WPE.

Ihre Ansprechpartner

Ihr Kontakt zum wpe

Unser Case Management steht Ihnen, Ihren Angehörigen und zuweisenden Ärzten bei Fragen gerne jederzeit zur Verfügung. Bis zum Behandlungsbeginn haben Sie durchgehend ein und denselben Ansprechpartner.

Wir freuen uns über Ihre Nachricht

Bitte füllen Sie alle Felder, die mit einem * markiert sind aus.

Anrede*

Vorname*

Nachname*

Strasse, Nr.

PLZ, Ort

E-Mail Adresse*

Ihre Nachricht an uns*

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert*

Weitere nützliche Inhalte