Beratungszentrum für Partikeltherapie

Die Deutsche Kinderkrebsstiftung fördert seit dem 15. Februar 2012 das nationale Beratungszentrum für Partikeltherapie für Kinder am Westdeutschen Protonentherapiezentrum Essen (WPE) unter der Leitung von Prof. Dr. med. Beate Timmermann, Direktorin der Klinik für Partikeltherapie des Universitätsklinikums Essen. Prof. Timmermann ist seit 2002 mit der Etablierung der Protonentherapie für Kinder in Europa befasst.

Aktuell ist in Deutschland noch keine breite Expertise im Bereich Protonentherapie für Kinder vorhanden. Die Behandlung der an Krebs erkrankten Kinder erfolgt nach deutschlandweit einheitlichen Therapieoptimierungsstudien unter Einbindung des Kompetenznetzwerks aus allen beteiligten Fachdisziplinen. In den vergangenen zwei bis drei Jahren hat sich gezeigt, dass eine Beratung und/oder gutachterliche Stellungnahme zur Protonentherapie in den Behandlungskonzepten insbesondere für solide Tumoren notwendig ist. Daher wurde ein enger Kontakt mit den verschiedenen Studiengruppen aufgebaut. Das Referenzzentrum für Partikeltherapie bietet eine zentrale gutachterliche Stellungnahme und Beratung zur Protonentherapie für Krebserkrankungen im Kindesalter an.

Die Beratung ist Betroffenen, Eltern und Kollegen gleichermaßen zugänglich. Zielsetzung ist, in den geeigneten Fällen die Wege zur Protonentherapie zu ebnen. Für Kinder, bei denen eine Protonentherapie nicht geeignet oder nicht verfügbar ist, wird den Eltern und Kollegen ebenfalls eine intensive Beratung in Hinblick auf alternative Verfahren angeboten.

Für eine Beratung oder auch eine Stellungnahme wenden Sie sich bitte gerne an unser Case Management. Hier erhalten Sie Informationen, welche medizinischen Unterlagen für eine Stellungnahme erforderlich sind und wann Sie einen Beratungstermin erhalten. Zusätzlich leitet das Case Management Ihre Anfrage an unsere beratenden Ärzte weiter und stellt den Kontakt her.

Ihre Ansprechpartner

Sarkom Behandlung - Ihr Kontakt zum Case Management

Unser Case Management steht Ihnen, Ihren Angehörigen und zuweisenden Ärzten bei Fragen gerne jederzeit zur Verfügung. Bis zum Behandlungsbeginn haben Sie durchgehend ein und denselben Ansprechpartner.