• Neuroblastome: Zwei Studien zur Durchführung der Strahlentherapie

    Neuroblastome: Zwei Studien zur Durchführung der Strahlentherapie

    Etwa 125 Kinder in Deutschland erkranken jährlich an einem Neuroblastom, einer bösartigen Erkrankung des sympathischen Nervensystems. Betroffen sind häufig sehr junge Kinder; die Diagnose erfolgt meist im zweiten Lebensjahr. Neben Operation, Chemotherapie, einschließlich Hochdosis-Chemotherapie, und Immuntherapie ist die Strahlentherapie ein fester Bestandteil des interdisziplinären Therapiekonzeptes. Allerdings gibt es bisher nur wenige und teilweise kontroverse Daten

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  • „Längere Zeit stillzuliegen, ist gerade in diesem Alter nun einmal schwierig“

    „Längere Zeit stillzuliegen, ist gerade in diesem Alter nun einmal schwierig“

    Lässt sich die Notwendigkeit einer Sedierung zur Strahlenbehandlung von Kindern besser einschätzen, wenn man vorab ihr Verhalten und ihre Trennungsangst beurteilt? Dieser Frage geht derzeit eine psychodiagnostische Pilotstudie nach, die die Klinik für Partikeltherapie am WPE gemeinsam mit dem Institut für Psychologie der Universität Duisburg-Essen initiiert hat. Das Ziel: Die Anzahl der Bestrahlungen in Sedierung

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  • Größtmögliche Sicherheit für Patienten und Mitarbeitende

    Größtmögliche Sicherheit für Patienten und Mitarbeitende

    Die Corona-Pandemie hat auch die Gesundheitsversorgung in der Klinik für Partikeltherapie im WPE der Universitätsmedizin Essen auf den Prüfstand gestellt: In den vergangenen Wochen wurde eine Vielzahl an Maßnahmen getroffen, um die internen Abläufe anzupassen bzw. zu optimieren. Petra Reinders ist eine von drei Hygienebeauftragten am WPE und zudem als MTRA unmittelbar in der Patientenversorgung

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  • „BurpeesForKids“: Online-Spendenaktion für das Familienzimmer am WPE

    „BurpeesForKids“: Online-Spendenaktion für das Familienzimmer am WPE

    Familienorientiert, kindgerecht und vor allem angstfrei: Der psychosoziale Dienst des WPE arbeitet derzeit an einer ganz besonderen „Wohlfühloase“ im Rahmen seines Versorgungsangebotes. Für Familien steht zukünftig ein eigener Multifunktionsraum zur Verfügung, der sowohl für Vorbereitungsgespräche als auch für Kriseninterventionen oder Spieltherapien genutzt werden kann. Bei der Finanzierung eines Teils des Projektes bekommt das WPE Schützenhilfe

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  • Das Ziel ist eine passgenaue Therapie   

    Das Ziel ist eine passgenaue Therapie  

    Zwölf Prozent der soliden Tumoren bei Kindern gehen vom Hals- und Kopfbereich aus. Bei der Behandlung dieser Tumoren spielt die moderne Strahlentherapie eine wichtige Rolle. Der Schwerpunkt liegt dabei längst nicht mehr allein in der akuten Tumorkontrolle. „Gerade bei jungen Patientinnen und Patienten ist es entscheidend, Therapieformen zu entwickeln, die etwaige Langzeitfolgen wie chronische Nebenwirkungen

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  • SACRO: Internationale Studie vergleicht Therapieoptionen bei seltenen Tumoren des Kreuzbeins

    SACRO: Internationale Studie vergleicht Therapieoptionen bei seltenen Tumoren des Kreuzbeins

    Sakrale Chordome sind Tumoren, die am Knochen auftreten und vorwiegend das Stammskelett betreffen – also Schädelbasis, Wirbelsäule, Kreuz- oder Steißbein. Da die Erkrankung sehr selten ist, ist ein länderübergreifender Austausch über Behandlungsoptionen unerlässlich für die langfristige Optimierung der Therapie. Seit Dezember 2019 ist das WPE verantwortlich für die deutschlandweite Umsetzung der internationalen Studie SACRO, die

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  • Dynamisch statt statisch: Mit dem Nadelstrahlverfahren gegen Bewegungsunsicherheiten

    Dynamisch statt statisch: Mit dem Nadelstrahlverfahren gegen Bewegungsunsicherheiten

    Das Pencil Beam Scanning (PBS) oder auch Nadelstrahlverfahren ermöglicht eine sehr gezielte Bestrahlung von Tumorregionen mit Protonen – und damit eine größtmögliche Schonung des gesunden Normalgewebes. Eine besondere Herausforderung stellen jedoch solche Tumoren dar, die sich während der Bestrahlung bewegen, beispielweise aufgrund der Atmung. Die Folge: der so genannte „Interplay“-Effekt, also das Zusammenspiel von Bewegungen

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  • Berufung und Anerkennung gleichermaßen: Prof. Dr. rer. nat. Cläre von Neubeck wurde in die Strahlenschutzkommission berufen

    Berufung und Anerkennung gleichermaßen: Prof. Dr. rer. nat. Cläre von Neubeck wurde in die Strahlenschutzkommission berufen

    In der Klinik für Partikeltherapie am WPE fördert ihre Forschungsarbeit die Weiterentwicklung der Protonentherapie. Die im letzten Jahr neuberufene Prof. Dr. rer. nat. Cläre von Neubeck ist nun auch Mitglied der Strahlenschutzkommission (SSK) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Prof. von Neubeck, die als Juniorprofessorin für Translationale Partikeltherapie an der Medizinischen Fakultät

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  • Therapieoptimierungsstudie SIOP-Ependymoma II

    Therapieoptimierungsstudie SIOP-Ependymoma II

    Etwa 30 Kinder und Jugendliche erkranken jährlich deutschlandweit an so genannten Ependymomen – aggressiven Tumoren des zentralen Nervensystems, die meist im Bereich des Kleinhirns auftreten, seltener im Großhirn oder im Bereich des Rückenmarks. Doch nicht allein die heikle Lage der Tumoren macht die Therapie von Ependymomen zu einer besonderen Herausforderung, sondern auch das meist sehr

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  • Medizinphysik am WPE: Intensive Forschung zur weiteren Optimierung der Technik

    Medizinphysik am WPE: Intensive Forschung zur weiteren Optimierung der Technik

    Die gleiche Effizienz, aber weniger Belastung: Gegenüber anderen radioonkologischen Methoden hat die Protonentherapie einige entscheidende Vorteile, allen voran ihre Zielgenauigkeit. Zugleich stellt genau diese Zielgenauigkeit Technik und Physik vor sehr hohe Anforderungen. Für seine Habilitation forschte PD Dr. rer. nat. Christian Bäumer, Medizinphysik-Experte am WPE, deshalb zur Optimierung der Dosisverteilung in der Protonentherapie. Sein Ziel: Die

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