Aktuelles
Neue Studie: DNA-Reparaturwege beeinflussen die Radiosensitivität gegenüber Protonen
Eine aktuelle Übersichtsarbeit von Prof. Dr. med. Beate Timmermann zur Strahlentherapie bei embryonalen Tumoren im Kindesalter wurde in der Fachzeitschrift „Die Onkologie“ veröffentlicht. Die Arbeit gibt einen Überblick über aktuelle Behandlungskonzepte und die Rolle der Strahlentherapie bei dieser besonderen Gruppe von Tumorerkrankungen. Im Mittelpunkt stehen eine risikoadaptierte Therapie, eine möglichst gute Tumorkontrolle und die Vermeidung langfristiger Nebenwirkungen.
Neue Übersichtsarbeit zur Strahlentherapie bei embryonalen Tumoren
Eine aktuelle Übersichtsarbeit von Prof. Dr. med. Beate Timmermann zur Strahlentherapie bei embryonalen Tumoren im Kindesalter wurde in der Fachzeitschrift „Die Onkologie“ veröffentlicht. Die Arbeit gibt einen Überblick über aktuelle Behandlungskonzepte und die Rolle der Strahlentherapie bei dieser besonderen Gruppe von Tumorerkrankungen. Im Mittelpunkt stehen eine risikoadaptierte Therapie, eine möglichst gute Tumorkontrolle und die Vermeidung langfristiger Nebenwirkungen.
Strahlentherapie bei Säuglingen und Kleinkindern mit Hirntumoren
Bei Hirntumoren im Säuglings- und Kleinkindalter muss eine Strahlentherapie besonders sorgfältig geplant werden. Eine europaweite Studie unter WPE-Beteiligung untersucht, welche Faktoren die Therapieentscheidung beeinflussen und wo gemeinsame Standards fehlen.
6000. Patientenbehandlung am WPE: Mit Protonen gegen einen Hirntumor
Ein besonderer Meilenstein für das WPE: Der 6000. Patient wird aufgrund eines Oligodendroglioms mit Protonen bestrahlt. Die Protonentherapie ermöglicht dabei eine besonders präzise Behandlung und kann helfen, gesundes Hirngewebe außerhalb des Tumorziels möglichst gut zu schonen und somit langfristige Nebenwirkungen zu reduzieren.
Erfolgreiche Dissertation in der Medizinphysik
Feline Heinzelmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am WPE, hat im Juli 2026 erfolgreich an der Fakultät für Physik der Technischen Universität Dortmund zur Doktorin der Naturwissenschaften (Dr. rer. nat.) promoviert. Der Titel ihrer englischsprachigen Dissertation lautet: „Proton therapy for childhood brain tumors: risk modeling of post-treatment imaging changes and deep-learning–based segmentation of key anatomical structures“.
International vernetzt für die bestmögliche Versorgung
Eine aktuelle Publikation des HIT-Netzwerks (Hirntumor-Netzwerk) in Pediatric Blood & Cancer zeigt, wie die enge Zusammenarbeit von Studienzentren, Referenzzentren und Behandlungseinrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Versorgung von jährlich mehr als 600 jungen Patientinnen und Patienten verbessert. Das Westdeutsche Protonentherapiezentrum Essen (WPE) ist als Teil dieser Netzwerkstruktur an den qualitätssichernden strahlentherapeutischen Referenzprozessen beteiligt.
Neue ESTRO-Leitlinie zur Strahlentherapie bei Weichteilsarkomen bei Erwachsenen
Die neue ESTRO-Leitlinie zur Behandlung von Weichteilsarkomen bei Erwachsenen fasst aktuelle Empfehlungen zur Strahlentherapie zusammen. Im Mittelpunkt stehen die präoperative Bestrahlung, moderne bildgestützte Verfahren und die Behandlung in spezialisierten Sarkomzentren.
Informationsbroschüre zu Hirntumoren bei Kindern
Zusammen mit der Deutschen Kinderkrebsstiftung haben Expert:innen des WPE um Prof. Beate Timmermann eine Informationsbroschüre zu Hirntumoren bei Kindern erstellt. Sie ist gerade erschienen und kann über die DKS bestellt werden.
Niedriggradige kindliche Gliome: Neue Leitlinien zur Strahlentherapie
Niedriggradige Gliome sind die häufigsten Hirntumoren im Kindesalter. Eine neue internationale Leitlinie zeigt, wann Strahlentherapie und Protonentherapie sinnvoll eingesetzt werden können.
Neuer Artikel: Ependymom – Historische Entwicklung, molekulare Klassifikation und aktuelle Therapieoptionen
Eine neue Übersichtsarbeit im Neuro-Oncology fasst den aktuellen Stand zu Ependymomen zusammen – von der historischen Entwicklung über die moderne molekulare Klassifikation bis hin zu aktuellen Therapieansätzen. Forschende des Westdeutsches Protonentherapiezentrum Essen haben insbesondere zur strahlentherapeutischen Behandlung dieser seltenen ZNS-Tumoren beigetragen.