Prof. Timmermann in der ENTYAC Leadership Group aufgenommen

Krebskranke Teenager und junge Erwachsene haben oft besondere Bedürfnisse im Rahmen ihrer Behandlung, die weder in der typischen pädiatrischen Onkologie noch in der Erwachsenen-Onkologie vollständig abgebildet sind. Es ist daher zunehmend die Erkenntnis gereift, dass die Belange der Jugendlichen und jungen Erwachsene mehr in den Blickpunkt gerückt werden müssen, um eine optimale Behandlung anbieten zu können.

Auf europäischer Ebene hat sich daher für diese Patienten-Gruppe das Netzwerk für krebskranke Teenager und junge Erwachsene (ENTYAC- European Network for Teenagers and Young Adults with Cancer) gegründet. Das Hauptziel von ENTYAC besteht darin, ein Netzwerk von Experten aufzubauen, um eine umfassende Zusammenarbeit aller involvierten Fachgruppen zu fördern. Auch die Krankenpflege, die Sozialarbeit sowie Patientenorganisationen in ganz Europa sind dabei vertreten.

Prof. Dr. Beate Timmermann, Direktorin der Klinik für Partikeltherapie und Leiterin des WPE  wurde von der Europäischen Gesellschaft für Strahlentherapie (ESTRO) ausgewählt, um die europäischen Strahlentherapeuten in der ENTYAC-Führungsgruppe zu vertreten. Prof. Timmermann kann hier ihre Erfahrungen in der Strahlentherapie von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen einbringen und freut sich über den ehrenvollen und zugleich wichtigen Auftrag.

Informationen:

Das europäische ENTYAC-Netzwerk wurde im Jahr 2019 auf Initiative von SIOP Europe neu ins Leben gerufen. Inzwischen ist daraus eine weitreichende Zusammenarbeit zwischen SIOPE, ESMO, ESTRO, EHA, EONS, nationalen Fachgruppen für junge Menschen mit Krebs im Vereinigten Königreich, Frankreich, den Niederlanden, Deutschland und Italien, aber auch Netzwerke wie Youth Cancer Europe oder CCI Europe geworden. Auch wird mit über 30 Nichtregierungsorganisationen und Wohltätigkeitsorganisationen kooperiert, die sich auf junge Menschen mit Krebs konzentrieren.

Hier finden Sie weiterführende Informationen zu den Aufgaben und Zielen des ENTYAC-Netzwerkes.