• Das Ziel ist eine passgenaue Therapie   

    Das Ziel ist eine passgenaue Therapie  

    Zwölf Prozent der soliden Tumoren bei Kindern gehen vom Hals- und Kopfbereich aus. Bei der Behandlung dieser Tumoren spielt die moderne Strahlentherapie eine wichtige Rolle. Der Schwerpunkt liegt dabei längst nicht mehr allein in der akuten Tumorkontrolle. „Gerade bei jungen Patientinnen und Patienten ist es entscheidend, Therapieformen zu entwickeln, die etwaige Langzeitfolgen wie chronische NebenwirkungenWeiterlesen

  • SACRO: Internationale Studie vergleicht Therapieoptionen bei seltenen Tumoren des Kreuzbeins

    SACRO: Internationale Studie vergleicht Therapieoptionen bei seltenen Tumoren des Kreuzbeins

    Sakrale Chordome sind Tumoren, die am Knochen auftreten und vorwiegend das Stammskelett betreffen – also Schädelbasis, Wirbelsäule, Kreuz- oder Steißbein. Da die Erkrankung sehr selten ist, ist ein länderübergreifender Austausch über Behandlungsoptionen unerlässlich für die langfristige Optimierung der Therapie. Seit Dezember 2019 ist das WPE verantwortlich für die deutschlandweite Umsetzung der internationalen Studie SACRO, dieWeiterlesen

  • Dynamisch statt statisch: Mit dem Nadelstrahlverfahren gegen Bewegungsunsicherheiten

    Dynamisch statt statisch: Mit dem Nadelstrahlverfahren gegen Bewegungsunsicherheiten

    Das Pencil Beam Scanning oder auch Nadelstrahlverfahren ermöglicht eine sehr gezielte Bestrahlung von Tumorregionen mit Protonen – und damit eine größtmögliche Schonung des gesunden Normalgewebes. Eine besondere Herausforderung stellen jedoch solche Tumoren dar, die sich während der Bestrahlung bewegen, beispielweise aufgrund der Atmung. Die Folge: der so genannte „Interplay“-Effekt, also das Zusammenspiel von Bewegungen zwischenWeiterlesen

  • Berufung und Anerkennung gleichermaßen: Prof. Dr. rer. nat. Cläre von Neubeck wurde in die Strahlenschutzkommission berufen

    Berufung und Anerkennung gleichermaßen: Prof. Dr. rer. nat. Cläre von Neubeck wurde in die Strahlenschutzkommission berufen

    In der Klinik für Partikeltherapie am WPE fördert ihre Forschungsarbeit die Weiterentwicklung der Protonentherapie. Die im letzten Jahr neuberufene Prof. Dr. rer. nat. Cläre von Neubeck ist nun auch Mitglied der Strahlenschutzkommission (SSK) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Prof. von Neubeck, die als Juniorprofessorin für Translationale Partikeltherapie an der Medizinischen FakultätWeiterlesen

  • Therapieoptimierungsstudie SIOP-Ependymoma II

    Therapieoptimierungsstudie SIOP-Ependymoma II

    Etwa 30 Kinder und Jugendliche erkranken jährlich deutschlandweit an so genannten Ependymomen – aggressiven Tumoren des zentralen Nervensystems, die meist im Bereich des Kleinhirns auftreten, seltener im Großhirn oder im Bereich des Rückenmarks. Doch nicht allein die heikle Lage der Tumoren macht die Therapie von Ependymomen zu einer besonderen Herausforderung, sondern auch das meist sehrWeiterlesen

  • Medizinphysik am WPE: Intensive Forschung zur weiteren Optimierung der Technik

    Medizinphysik am WPE: Intensive Forschung zur weiteren Optimierung der Technik

    Die gleiche Effizienz, aber weniger Belastung: Gegenüber anderen radioonkologischen Methoden hat die Protonentherapie einige entscheidende Vorteile, allen voran ihre Zielgenauigkeit. Zugleich stellt genau diese Zielgenauigkeit Technik und Physik vor sehr hohe Anforderungen. Für seine Habilitation forschte PD Dr. rer. nat. Christian Bäumer, Medizinphysik-Experte am WPE, deshalb zur Optimierung der Dosisverteilung in der Protonentherapie. Sein Ziel: DieWeiterlesen

  • Viel mehr als eine Zahl: WPE behandelt den 2000. Patienten

    Viel mehr als eine Zahl: WPE behandelt den 2000. Patienten

    Im Dezember 2019, rund sechseinhalb Jahre nach Eröffnung des Westdeutschen Protonentherapiezentrums, hat das WPE seinen 2.000. Patienten behandelt: Der 71-jährige Franz Ott aus Bayern ist an einem Prostatakarzinom erkrankt und erhielt über vier Wochen insgesamt 20 Bestrahlungen. „Die Behandlung von mittlerweile mehr als 2.000 Patientinnen und Patienten spiegelt wider, dass wir uns als Standardverfahren etablierenWeiterlesen

  • Wichteln, Märchen, Weihnachtslieder: Aktionen des WPE zur Vorweihnachtszeit

    Wichteln, Märchen, Weihnachtslieder: Aktionen des WPE zur Vorweihnachtszeit

    Gerade für die jüngsten Patientinnen und Patienten gestaltet sich eine Therapie am WPE oftmals nicht einfach: Neben der eigentlichen Bestrahlung, neben zahlreichen Untersuchungen und Kontrollen müssen Kinder und Jugendliche mit Krebs auch damit zurechtkommen, dass sie und ihre Familien für hochspezialisierte Therapien längere Zeit von Zuhause fort sind, umgeben von unbekannten Menschen, die manchmal nichtWeiterlesen

  • THERADNET: EU-Förderung für exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs

    THERADNET: EU-Förderung für exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs

    „Die fundierte, moderne Ausbildung unseres wissenschaftlichen Nachwuchses ist unerlässlich, wenn wir die Möglichkeiten der Strahlentherapie auch künftig weiter optimieren wollen“, ist Prof. Dr. Beate Timmermann überzeugt. Entsprechend erfreut zeigte sich die Ärztliche Leiterin des Westdeutschen Protonentherapiezentrums (WPE) und Direktorin der Klinik für Partikeltherapie, dass das Europäische Karriere-Netzwerk THERADNET an der Essener Universitätsmedizin in den kommendenWeiterlesen

  • Neue Juniorprofessorin für Translationale Partikeltherapie

    Neue Juniorprofessorin für Translationale Partikeltherapie

    Seit Mitte August dieses Jahres verstärkt sie das Team der Klinik für Partikeltherapie am WPE: Prof. Dr. rer. nat. Cläre von Neubeck ist Strahlenbiologin und forscht im Bereich der experimentellen Strahlentherapie. Zugleich baut sie als Juniorprofessorin für Translationale Partikeltherapie an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) den translationalen, präklinischen Forschungszweig auf. Ein „enormer Gewinn“Weiterlesen