Vierte interdisziplinäre Fortbildungsveranstaltung „Strahlentherapie von Krebserkrankungen im Kindesalter“ am 3./4. Dezember in Essen

Am 3. und 4. Dezember 2015 fand unter der Leitung von Frau Prof. Dr. med. Beate Timmermann in diesem Jahr bereits die 4. interdisziplinäre Fortbildungsveranstaltung „Strahlentherapie von Krebserkrankungen im Kindesalter“ der Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Radioonkologie (APRO) statt. Wie auch in den letzten Jahren erfolgte die Veranstaltung in Kooperation mit der Fortbildungsakademie der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) sowie der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH). Die Deutsche Kinderkrebsstiftung förderte die Fortbildungsveranstaltung.

Auch in diesem Jahr war das Interesse an der Fortbildungsveranstaltung wieder überaus groß; 51 Teilnehmer aus ganz Deutschland waren angereist. Strahlentherapeuten, Kinderärzte, MTRAs, Radiotechnologen, Mitarbeiter aus dem Bereich des psychosozialen Dienstes, sowie Biochemiker und Studienassistenten hörten Beiträge aus dem vielfältigen Programm. Experten aus verschiedenen Fachdisziplinen referierten über die Therapiemodalitäten, deren Chancen und Nebenwirkungen. Darüber hinaus wurden die strahlenbiologischen Aspekte der Strahlentherapie von Kindern vorgestellt. Auch wurde der Umgang mit den kleinen Patienten aus Sicht einer MTRA dargelegt. Die verschiedenen Berufsgruppen erhielten so einen ausführlichen Überblick zum aktuellen Stand der Kinderstrahlentherapie in Deutschland und hatten Gelegenheit für fachgruppenübergreifende Gespräche und Falldiskussionen. Um einen praktischen Einblick in die Bestrahlungstechnik der Protonentherapie zu geben, wurde zudem eine Führung durch die Protonenanlage des WPE angeboten. Bei einem anschließenden gemeinsamen Abendessen konnte der interdisziplinäre Austausch weiter vertieft werden.

Erfreulicherweise war das Feedback der Fortbildungsteilnehmer zur Veranstaltung und dem Veranstaltungsort auch in diesem Jahr wieder außerordentlich positiv. So wurde vor allem das gute und abwechslungsreiche Themenspektrum der Fortbildungsveranstaltung gelobt, sowie die Auswahl der Referenten und deren Vortragsthemen. Auch fand die Führung durch das Westdeutsche Protonentherapiezentrum Essen (WPE) wieder besonders großen Anklang unter den Teilnehmern.

Aufgrund des großen Interesses und der positiven Resonanz wird es auch in diesem Jahr wieder Gelegenheit für die Teilnahme an diesem Kurs auf der Margarethenhöhe geben – voraussichtlich vom 08.12.-10.12.2016. Dabei ist geplant, die Dauer der Veranstaltung um einen weiteren halben Tag zu verlängern für noch mehr interessante Themenspektren und Falldiskussionen. Mehr Informationen dazu können gerne beim Sekretariat des WPE erfragt werden: sekretariat_wpe@uk-essen.de oder Telefon: 0201 / 723-6611

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