Die pädriatrische Radioonkologie steht im Zentrum der WPE-Fortbildung.

Komplett digital: Fortbildung „Strahlentherapie im Kindesalter“ geht in die zehnte Auflage

Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft für pädiatrische Radioonkologie (APRO) organisiert das WPE traditionell zum Ende des Jahres die Fortbildung „Strahlentherapie von Krebserkrankungen im Kindesalter“. Die zehnte Auflage der Veranstaltung findet wie im vergangenen Jahr aufgrund der COVID-19-Pandemie erneut in digitaler Form statt – und zwar am 15., 17. und 19. November, jeweils nachmittags in der Zeit von 16 bis 18 Uhr. Übergeordnetes Ziel der Fortbildung sind der interdisziplinäre Erfahrungsaustausch und die Präsentation aktueller wissenschaftlicher Verfahren der pädiatrischen Radioonkologie.

Das frühere Präsenz-Format war in den vergangenen Jahren stets auf große Resonanz gestoßen. „Für uns galt es jedoch, vor dem Hintergrund der aktuell weiterhin unklaren Entwicklung der COVID-19-Pandemie Chancen und Risiken einer Fortbildung vor Ort abzuwägen“, sagt Prof. Dr. Beate Timmermann, Direktorin der Klinik für Partikeltherapie am WPE. „Da wir bereits im vergangenen Jahr aufgrund der schwierigen Situation auf eine digitale Variante umgestiegen sind und damit gute Erfahrungen gemacht haben, wollen wir auch bei der Jubiläumsausgabe noch einmal auf ,Nummer sicher‘ gehen. So können wir auch bei steigenden Infektionszahlen eine Fortbildung anbieten, die einen Informationsaustausch der beteiligten Disziplinen ermöglicht und unserer Verantwortung in der Aus- und Weiterbildung entspricht.“

Die Fortbildungsveranstaltung richtet sich auch diesmal an alle an der Versorgung von krebskranken Kindern beteiligten Berufsgruppen. Vorgesehen sind neben Vorträgen zu Neuroblastomen, Nephroblastomen und palliativer Strahlentherapie auch konkrete Fallvorstellungen zu diesen Krankheitssituationen. Zudem wird es auch in der digitalen Variante die Möglichkeit zur Diskussion und zum gemeinsamen Austausch geben. Eine Anmeldung ist nur für die gesamte Veranstaltung, also für alle drei Tage, möglich.

Die Teilnahmegebühr beträgt für ärztliches und wissenschaftliches Personal 40 Euro und für MTRA, Pflegekräfte und nicht-wissenschaftliches Personal 20 Euro. Fortbildungspunkte wurden durch die Ärztekammer genehmigt.

Die Akkreditierung der Fortbildungsveranstaltung bei der Akademie der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) wird beantragt.
Weitere Informationen und Anmeldung

Wir freuen uns auf spannende Diskussionen und einen erfolgreichen Austausch und hoffen, Sie im nächsten Jahr in gewohnter Form wieder in Essen begrüßen zu dürfen.
Bis dahin: Bleiben Sie gesund!